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Die Fellpflege
Häufig wird mir die Frage nach der Fellpflege beim Sheltie
gestellt.
Es ist mir wichtig, dass Nicki und Lady das Kämmen und Bürsten nicht
als eine lästige Prozedur empfinden, sondern als eine angenehme
Routine,
die mit einem Leckerli belohnt wird.
Die tägliche Fellpflege dauert nur wenige Minuten. Im "Steh" oder in
der
Seitenlage kämme ich neuralgische Stellen wie das feine Fell hinter
den
Ohren, in den Achseln, an den Innenschenkeln und die Hosen, damit
sich
dort keine Filzknötchen bilden.
1 x pro Woche bürste ich die beiden Sheltiemädel kräftig gegen den
Strich
durch. So werden abgestorbene Haare entfernt und gleichzeitig die
Talg-
drüsen in der Haut stimuliert.
Nur während des Fellwechsels wird täglich intensiv gebürstet. Je
schneller
das lose Fell entfernt wird, umso besser kann das neue Fell
nachwachsen.
Die beste Fellpflege ist inhaltsreiches gutes Futter. Gelegentlich gebe
ich
einen
Teelöffel Speiseöl hinzu um dem Fell einen schönen Glanz zu
verleihen.

E n t w u r m u n g
Nach der gründlichen Entwurmung in der Welpenzeit mit 6, 8 u. 12
Wochen
und einer regelmäßigen vierteljährlichen Entwurmung in der
Junghundzeit
bin ich dazu übergegangen 2 x im Jahr eine Kotprobe von Nicki und
Lady
beim Tierarzt zur Untersuchung abzugeben.
Die Untersuchung kostet 9 Euro und innerhalb weniger Stunden erfolgt
der
Rückruf über das Ergebnis. Lautet der Befund "negativ", also keine
Würmer/
Parasiten entdeckt, kann man seinen Lieblingen eine unnötige
Entwurmung
mit belastender Chemie ersparen !
Vorsicht giftig
Ich versuche das Futter für meine Shelties abwechselungsreich
mit
Obst und Gemüse zu garnieren und anzureichen. Aber Vorsicht :
Nicht alles ist geeignet für Hunde. Ganz aktuell wird gewarnt vor
Weintrauben und Rosinen. Dort ist ein Gift enthalten, das ggf.
lebensbedrohend für die Vierbeiner werden kann !!!!
Erziehung: " Hat's geclickert "
Für die lernfreudigen Shelties bietet das " CLICKERTRAINING
" eine ideale
Möglichkeit die Erziehung mit " positiver Verstärkung " zu
gestalten.
Bestrafung und jegliche Art von körperlicher oder verbaler
Einwirkung sind
nicht nur überflüssig, sondern tunlichst zu unterlassen.
1. Schritt:
Zunächst muss der Hund auf den Clicker "konditioniert" werden: Nach
jedem
" Click " wird ein kleines Leckerli gereicht. Schon nach kurzer Zeit
hat der
Vierbeiner die positive Bedeutung des Clicks verstanden.
2. Schritt:
Auf das Verhalten, das beigebracht werden soll, erfolgt ein
möglichst zeit-
gleicher Click und die versprochene Belohnung.
3. Schritt:
Wenn der Sheltie das erwünschte Verhalten sicher ausführt, wird ein
verbales
oder manuelles Kommando eingeführt. Geclickt wird nur noch dann,
wenn
der Hund das jeweilige Verhalten auf das bestimmte Kommando hin aus-
führt. Zeigt er das Verhalten ohne Kommando, wird es ignoriert.
4. Schritt:
Beherrscht der Vierbeiner das neue Kommando sicher, wird die
Verstärkung
mittels Clicker allmählich abgebaut. Schließt die Trainingseinheiten
immer
mit einem Erfolgserlebnis ab. Es ist günstiger, kürzer und dafür
lieber öfter
zu üben.
Praxisbeispiel:
Der Sheltie soll sich auf seine Decke legen.
An einem ruhigen Ort die Decke ausbreiten, und sobald der Hund mehr
oder
weniger zufällig die Decke berührt , wird geclickert und belohnt.
Wenn der
Vierbeiner verstanden hat wofür er belohnt wird, folgt ein Click nur
noch, wenn
er mit zwei bzw. dann im nächsten Schritt mit allen vier Pfötchen
auf der
Decke steht. Schließlich erfolgt der Click nur noch, wenn er sich
auf die
die Decke legt. Sobald der Hund diese Übung sicher beherrscht, führt
man
das Kommando "Decke" ein. Nun kann man die Zeitdauer allmählich
erhöhen,
die der Hund auf der Decke zu verbringen hat.
Wozu ist der Clicker denn überhaupt notwendig ? Ich kann doch auch
direkt
mit Leckerli und Lob üben.
Der wesentliche Vorteil des Clickers besteht darin, dass man
unmittelbar
während des erwünschten Verhaltens verstärken kann und der Sheltie
deshalb
sehr viel schneller begreift, was er tun soll. Die oftmals leidige
Erziehung wird
zu einem Spaß für das Team Mensch und Hund !
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